Warum Mikro­manage­ment Erfolg verhindert!

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Mikromanagement beschreibt einen F├╝hrungsstil mit ├╝bertriebener Detailorientierung. Er zeigt sich im ├ťberspringen von Hierachieebenen und dem Unverm├Âgen zu delegieren.

Was den Mikromanager auszeichnet

Ein Mikromanager ist eine F├╝hrungskraft, die sich gerne mit Einzelheiten besch├Ąftigt. Oftmals sind es sogar Aufgaben, die sie vermeintlich einem Mitarbeiter ├╝bertragen hat. Anstatt den Mitarbeiter aber eine L├Âsung finden zu lassen, hinterfragt der Mikromanager Arbeitsschritte im Detail und besch├Ąftigt sich selbst mit Einzelheiten der L├Âsung.

Die F├╝hrungskraft vertraut nicht auf die F├Ąhigkeiten des Mitarbeiters und hat daher permanent das Gef├╝hl, zu wenig in die L├Âsungsfindung eingebunden zu sein.

Sie zwingt den Mitarbeiter einzelne Arbeitsschritte zu dokumentieren und mit ihm zu diskutieren. Sie fordert vom Mitarbeiter permanent, sich mit der Aufbereitung der Arbeitsschritte zu besch├Ąftigen.

Wie Mitarbeiter auf Mikromanagement reagieren

Die Reaktion der Mitarbeiter auf das Mikromanagement ist Demotivation und Frust. Da sie keinen Freiraum f├╝r eigene Entscheidungen innerhalb ihres Aufgabengebiets bekommen, ziehen sie sich auf die Position zur├╝ck, Arbeitsschritte nach Anweisung zu erledigen und selbst inaktiv zu werden.

Da sie immer st├Ąrker damit besch├Ąftigt sind, Ihre Arbeit in Einzelheiten zu dokumentieren, fehlt ihnen au├čerdem die Zeit und zunehmend auch die Lust selbst nach L├Âsungen zu suchen.

Betroffene sp├╝ren das mangelnde Vertrauen der F├╝hrungskraft und begehren entweder auf oder werden destruktiv. Sie vertrauen der F├╝hrungskraft ebenfalls nicht.

Erfolgreiche, aktive Mitarbeiter werden sich diese Situation nicht lange gefallen lassen und rasch das Unternehmen verlassen. Manche Mitarbeiter werden aber bleiben und nur innerlich k├╝ndigen, was f├╝r das Unternehmen insofern sch├Ądlich ist, als sie nur mehr physisch anwesend sind, aber keinen aktiven Beitrag mehr leisten.

Wie das Mikromanagement Erfolge verhindert

Mikromanagement ist ein Zeit- und Ressourcenfresser.

Die Besch├Ąftigung mit Einzelfragen auf Ebene der F├╝hrung raubt Zeit. Wenn F├╝hrungskr├Ąfte damit besch├Ąftigt sind, Detailfragen zu er├Ârtern, fehlt ihnen die Zeit, sich auf Ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren.

Auch die Ressourcen des Mitarbeiters werden zunehmend f├╝r die Aufbereitung der Arbeitsschritte und Pr├Ąsentationsunterlagen gebunden. Der Mitarbeiter hat immer weniger Zeit, sich um die eigentliche L├Âsung zu bem├╝hen, selbst wenn er das anf├Ąnglich noch wollte.

Seine eigene Kreativit├Ąt und L├Âsungskompetenz wird zusehends gehemmt, wodurch letztendlich die F├╝hrungskraft immer st├Ąrker den Eindruck gewinnt, sich um Angelegenheiten selbst k├╝mmern zu m├╝ssen.

Ein Teufelskreis entsteht. Er verhindert Ums├Ątze und verursacht Kosten.

Das Betriebsklima und die Produktivit├Ąt leiden, die Arbeitsmoral sinkt und das Unternehmen braucht letztlich immer mehr Mitarbeiter, um Aufgaben zu erledigen.

Je mehr F├╝hrungskr├Ąfte in einem Unternehmen Mikromanagement betreiben, desto schwieriger wird, es intern herauszufinden, wo das eigentliche Problem liegt. Mikromanager entlarven sich n├Ąmlich kaum gegenseitig.

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