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Was tun, wenn sich Kollegen mit fremden Federn schmuecken

Wer kennt das nicht? Ein Kollege schmückt sich mit fremden Federn. Man selbst hat eine geniale Idee und erzählt einem Kollegen davon. Im nächsten Meeting mit dem Chef bleibt einem der Atmen weg, wenn man merkt, dass der Kollege sie als die seine verkauft!

Das Problem, wenn sich Kollegen mit fremden Federn schücken

In nahezu jeder Stellenausschreibung wird Teamfähigkeit verlangt.

Es ist ja mitunter durchaus richtig, dass man im Team zu besseren Lösungen findet, da man das Problem von allen Seiten betrachtet. Unangenehm wird es aber, wenn Sie beim Brainstorming immer wieder die zündende Idee haben, sich dann aber jedes Mal ein anderer die Lorbeeren dafür abholt. Nicht nur, dass Sie sich zu Recht mächtig ärgern. Es schadet auch Ihrer Karriere.

Lassen Sie sich nicht alles gefallen!

Vielen Menschen machen den Fehler, den Kollegen nicht darauf anzusprechen.

Machen Sie genau das! Werden Sie unangenehm, besonders dann, wenn Ihnen schon oft aufgefallen ist, dass der Kollege die nicht rühmliche Angewohnheit besitzt, laufend die Ideen anderer zu klauen. Geben Sie ihm im Vier-Augen Gespräch Gelegenheit, sich zu erklären und im besten Fall auch, sich zu entschuldigen!

Wenn auch Sie ihn nicht ändern können, so soll er doch wissen, dass Sie sich das nicht gefallen lassen! Im schlechtesten Fall – seiner Uneinsichtigkeit – haben Sie für die Zukunft gelernt. Sie wissen, dass Sie diesem Kollegen nicht vertrauen können!

Machen Sie aber nicht den Fehler, sich bei Ihrem/Ihrer Vorgesetzten beschweren. Eine gute Führungskraft würde beide Seiten befragen und der Kollege wird wahrscheinlich besser darin sein, sich zu verkaufen, weil er sich mit Sicherheit nicht scheut, alle Mittel einzusetzen, um gut dazustehen. Die Gefahr als “Petze” dazustehen, wäre zu groß!

Wie Sie sich schützen können!

Wenn Sie immer wieder beobachten, dass Kollegen sich mit fremden Federn schmücken, indem sie Ihre Ideen klauen, sollten Sie daraus lernen. Je nach Genialität Ihrer Idee sollten Sie entscheiden, wie viel Sie davon preis geben. Erwähnen Sie nur Eckpfeiler, behalten Sie aber genauer Details für sich.

Wer nicht hören will, muss fühlen!

Wenn der Kollege, trotzdem Sie in darauf angesprochen haben, nicht aufhört, Ihre Ideen zu klauen, könnten Sie überlegen, ob es eine Möglichkeit gibt, ihn auflaufen zu lassen. Erst wenn er keinen Vorteil darin erkennt, Ihre Ideen als seine zu verkaufen, wird er damit aufhören.

Woher die Redewendung kommt, lesen Sie übrigens hier.

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