Arbeitswelt 4.0Bewerbungsunterlagen

Unterschrift im Lebenslauf und Motivationsschreiben

Viele Bewerber fragen sich, ob Sie eine Unterschrift im Lebenslauf und Motivationsschreiben einfügen sollen. Ihre Bewerbungsunterlagen werden jedenfalls dann besonders professionell, wenn Sie sie “handschriftlich” unterschreiben. Sie können damit mehrere “Fliegen auf einen Schlag erschlagen”!

Die Unterschrift im LebenslaufI

Bei Bewerbungen im Bundesbereich war es vor einigen Jahren noch üblich, den gesamten Lebenslauf handschriftlich zu verfassen und sogar postalisch zu übermitteln! In Zeiten der Digitalisierung nahezu unvorstellbar.

Heutzutage erwarten Unternehmen Bewerbungsunterlagen, die auf dem PC verfasst wurden. Als Relikt des handschriftlich verfassten Lebenslaufes sollte daher jedenfalls eine eingescannte Unterschrift eingebaut werden.

Die Unterschrift in Ihrem Lebenslauf verleiht ihm dann nämlich eine persönliche Note.

Wenn Sie sich vorstellen, dass ein Personalist täglich mehrere – vielleicht sogar hunderte – Lebensläufe lesen muss, ist alles entscheidend, was Ihre Unterlagen von der Masse abhebt. Wenn eine handschriftlich verfasste Unterschrift beigefügt ist, ist zudem bewusster, dass hinter dem Papierwerk ein Mensch “sitzt”. Dieser hat sich Zeit genommen und bemüht, sehr gute Unterlagen zu verfassen!

die Unterschrift im Motivationsschreiben

Ich persönlich finde es ansprechend, wenn auch das Motivationsschreiben mit der gleichen Unterschrift ausgestattet ist. Damit zeigt man, dass man die Bewerbungsunterlagen individuell und einheitlich gestaltet wurden. Sie können aber sicher sein, dass es kein Ausscheidungskriterium ist, wenn Sie Ihre Dokumente nicht handschriftlich unterschrieben haben.

Die Bedeutung der Unterschrift in Lebenslauf und Motivationsschreiben

Etwas zu unterschreiben, verleiht den Ausdruck "dahinter zu stehen" und "die Richtigkeit seiner Angaben zu bestätigen". Eine Unterschrift ist das Zeichen von Verbindlichkeit.

Letztlich beweisen Sie mit einer eingescannten Unterschrift in Ihren Bewerbungsunterlagen, dass Sie in der Lage sind, Texte einzuscannen! Das klingt völlig banal, ist es aber nicht! Zum einen zeigt es, dass Sie die Befehle beherrschen, die erforderlich sind, um einen Scan in ein Dokument einzubetten, zum anderen verfügen Sie über die Gerätschaften, die dieses Unterfangen möglich machen!

Wie Sie vorgehen, um Ihre Unterschrift in Lebenslauf und Motivationsschreiben zu platzieren

Erstellen Sie zunächst auf einem weißen Blatt Papier Ihre Unterschrift mit einer schwarzen, blauen oder vielleicht auch grünen Farbe. Verwenden Sie dazu entweder Füllfeder oder Kugelschreiber. Wenn Sie nach einigen Versuchen mit Ihrer Unterschrift zufrieden sind, scannen Sie das Blatt ein.

Im nächsten Schritt markieren Sie die Version Ihrer Unterschrift, die Ihnen am besten gefällt. Dann stellen Sie sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm "frei". Was bedeutet, dass Sie alles, was sich um Ihre Unterschrift herum findet, entfernen. Speichern Sie die freigestellte Version als "png-Datei" ab.

Dann öffnen Sie Ihren Lebenslauf und Ihr Motivationsschreiben und fügen an den Stelle, an der Sie Ihre Unterschrift haben wollen, das Bild ein. Im Kontextmenü (rechte Maustaste) geben Sie den Befehl "vor den Text stellen" ein, um die Unterschrift im Dokument bewegen zu können.

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