Bewerbungsunterlagen

Das Foto im Lebenslauf – 10 Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto

Fotoshooting für ein Bewerbungsfoto

Während es in Amerika mittlerweile Usus ist, sich ohne Foto im Lebenslauf zu bewerben, kommt dem Bewerbungsfoto in unseren Breitengraden nach wie vor große Bedeutung zu.

Immer wieder liest man etwa in Stelleninseraten die Aufforderung ein Foto mitzuschicken und auch in diversen Bewerberdatenbanken ist dafür extra ein Eingabefeld zum Hochladen vorgesehen. Auch meiner persönlichen Ansicht nach hat das Bewerbungsfoto einen sehr hohen Stellenwert. Messen Sie ihm daher auch hohe Bedeutung zu und bewerben Sie sich unbedingt mit einem  professionell erstellten Foto.

In der Vorbereitung sollten Sie nachfolgende Tipps für Ihr Foto im Lebenslauf besonders beachten:

Der Anlass fürs Bewerbungsfoto - Branche und Job

Wofür bewerben Sie sich mit dem Foto in Ihren Bewerbungsunterlagen? Und was ist eigentlich der Zweck Ihres Bewerbungsfotos?

Überlegen Sie mal. Wenn Sie Kleinkinder eines Geburtstagsfestes unterhalten sollen, werden Sie ganz sicher ein anderes Foto verwenden, als wenn Sie sich auf eine hochrangige Verkaufsposition bewerben wollen.

Es geht beim Bewerbungsfoto viel weniger darum, ob Sie besonders attraktiv oder hübsch sind, sondern viel mehr darum, welche Eigenschaften Ihr Foto transportieren soll. Der Kinderanimateur sollte z,B. warmherzig, lustig, vertrauenserweckend, verantwortungsvoll und anderes mehr sein, während das Bewerbungsfoto des Verkäufers Seriosität, Durchsetzungsvermögen, eine offene Art und Kommunikationsvermögen transportieren sollte.

Stimmen Sie daher Ihre Kleidung, Ihren Schmuck und Ihre Frisur auf die Position ab. Am besten ist, Sie bereiten sich zum Fototermin so vor, als würden Sie schon zum Bewerbungsgespräch gehen.

Zeigen Sie sich von Ihrer Schokoladeseite!

Jeder Mensch hat eine Profilseite, die vorteilhafter ist. Besprechen Sie daher mit dem Fotografen, welche Seite er fotografieren möchte. Lassen Sie sich keinesfalls frontal fotografieren. Fotos die den EU Vorgaben für Pässe entsprechen, sind schon aus diesem Grund völlig ungeeignet für Ihren Lebenslauf.

Lächeln Sie, wenn auch es Ihnen unangenehm ist und Sie das Gefühl haben, dass es gestellt wirkt! Gute Fotografen werden Sie so ablenken, dass Ihr Lächeln natürlich wirkt! Öffnen Sie auch Ihren Mund, da Sie insgesamt offen und freundlich wirken, wenn man auch Ihre Zähne sieht.

Aktualität Ihres Fotos im Lebenslauf

Achten Sie darauf, dass das Foto aktuell ist. Wenn Sie genauso aussehen, wie vor zwei Jahren, dann mag Ihr Foto durchaus aktuell sein. Ich hatte aber schon Klienten, die sich mit 20 Jahre alten Fotos bewerben wollten. Das kann nicht funktionieren. Die Person auf dem Foto muss dieselbe sein, wie jene die zum Vorstellungsgespräch geht.

Sollten Sie Ihre Frisur völlig anders tragen, aktuell einen Vollbart oder sonst große Veränderungen vorgenommen haben, dann kommen Sie um ein neues Bewerbungsfoto nicht herum, wenn Sie auf dem alten Foto anders aussehen.

Position des Fotos in Ihren Bewerbungsunterlagen

Besonders übersichtlich werden Ihre Bewerbungsunterlagen, wenn Sie ein Deckblatt gestalten, auf dem Sie auch das Foto platzieren.

Je nachdem in welche Richtung Sie auf dem Foto schauen, fügen Sie das Bild dann auf dem Deckblatt entweder rechts- oder linksbündig ein, sodass Ihr Blick in das Zentrum des Deckblattes gerichtet ist.

Größe Ihres Bewerbungsfotos

Das Foto im Lebenslauf sollte gut sichtbar sein. Oft sehe ich, dass Bewerbungsfotos in der Ecke des Lebenslaufes "kleben" und so klein sind, dass man kaum noch etwas erkennen kann. Da Sie sich selbst verkaufen wollen, müssen Sie sich auch gut präsentieren. Denken Sie z.B. an eine Mc Donalds Werbung. Dabei nimmt ein Hamburger eine ganze Plakatgröße ein. Wer etwas verkaufen will, der präsentiert sein Produkt und macht es nicht klein!

Wie man das Foto ins Dokument einfügt

Das Foto lässt sich über die Funktion "Einfügen" in Word in Ihrem Lebenslauf platzieren.

Bewegen Sie dazu den Cursor an die gewünschte Stelle, klicken Sie auf "Einfügen" und "Bild" und wählen Sie dann das entsprechende Foto aus Ihrem Explorer. Wenn das Bild eingefügt und markiert ist, können Sie es über den Reiter "Bildformat" weiter bearbeiten. Sinnvoll kann nämlich sein, es zuzuschneiden oder insgesamt die Größe anzupassen. Eine ausführliche Anleitung zum Einfügen und Bearbeiten der Bilder im Worddokument finden Sie hier.

Professionalität - versus Self Made

Wenn Ihr Budget es nicht zulässt, die Dienstleistung eines professionellen Fotografen in Anspruch zu nehmen, fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis nach, ob jemand hobbymäßig fotografiert. Der Fortschritt der Technik macht es heutzutage sogar schon möglich, sehr gute Bewerbungsbilder mit dem Handy zu erstellen. Achten Sie dabei jedenfalls auf einen neutralen Hintergrund, der nicht von Ihrer Person ablenkt. Machen Sie viele Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Outfits. Da Sie das Foto im Nachhinein weniger leicht bearbeiten können, als es beim Fotografen möglich ist, müssen Sie im Vorhinein darauf achten, dass die Frisur sitzt und der Hemdkragen ordentlich liegt.

Dateigröße Ihres Bewerbungsfotos

Leider bekomme ich oft Fotos zugesandt, die über einige MB Dateigröße verfügen. Das ist ein Zeichen, dass Bewerber oft nicht wissen, dass Sie die Dateigröße eines Bildes verändern können. Gerade Bewerberdatenbanken lassen nur eine bestimmte Dateigröße zu. Prüfen Sie daher die Dateigröße Ihres Bildes und verkleinern Sie es, wenn das Bild gesondert übermittelt werden soll. Ein Bearbeitungsprogramm zur Verkleinerung von Bildern finden Sie hier.

Bildbearbeitung selbst gemacht

Das Internet bietet zahlreiche kostenlose Programme, um Fotos nachzubearbeiten. Ich empfehle Ihnen die private Bearbeitung aber nur dann, wenn Sie sich gut mit dem Programm auskennen. Es wäre schade, wenn Sie sich mit Ihrer Bewerbung viel Mühe geben und sie daran scheitert, dass ein schlecht bearbeitetes Foto Sie unsympathisch und unprofessionell wirken lässt.

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Meine Empfehlung für Ihr Bewerbungsshooting in Wien ist übrigens Karin Kamiki.

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